
Vorbeugender Brandschutz im Bild
Muster-Bauordnung
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Spittank, Dr.-Ing. Ulrich Dietmann und Dipl.-Ing.Guiseppe Abbonizio.
Feuertrutz GmbH Verlag für Brandschutzpublikationen, Köln
Die Muster-Bauordnung (MBO) 2002 wurde bereits in vielen Bundesländern umgesetzt. Mit dem neuen Brandschutzkonzept werden für die kleinen Gebäude (Gebäudeklassen 1 und 2) und für die Gebäudeklasse mit Zellenbauweise (Gebäudeklasse 4) Erleichterungen für die Feuerwiderstandsfähigkeit der Bauteile umgesetzt. Die konstruktive Holzverwendung für Gebäude mit bis zu fünf Geschossen wird erstmalig ermöglicht.
Der Bildkommentar „Muster-Bauordnung“ aus der Reihe „Vorbeugender Brandschutz im Bild“ ermöglicht eine schnelle und fehlerfreie Berücksichtigung der Anforderungen in der Praxis. Das Werk unterteilt den Vorschriftentext der Musterbauordnung in einzelne Abschnitte und erläutert ihn durch großformatige und detaillierte Bildbeispiele. So lassen sich die gesetzlichen Grundlagen schneller nachgeschlagen und besser verstehen.
Basis der Buchreihe „Vorbeugender Brandschutz im Bild“ sind die Musterbauvorschriften der ARGEBAU, die durch ausgewählte Länderbauordnungen ergänzt werden (Verlagstext).
Inhalt:Muster-Bauordnung, Stand November 2002, zuletzt geändert durch den Beschluss der Bauministerkonferenz vom Oktober 2008
Beschreibung:Flexibler Einband, schönes Papier und sämtliche grafischen Darstellungen in Farbe. Am oberen Rand der jeweiligen Seite die Paragrafenüberschrift in weiß vor grauem Hintergrund.
Bewertung:Das Bauordnungsrecht unterliegt den Ländern. Die Musterbauordnung wird ständig durch die Bauministerkonferenz (ARGEBAU) aktualisiert. In dieser sind alle Bundesländer vertreten. Die MBO ist kein Gesetz oder Verordnung, sondern ein Orientierungsrahmen für Bauordnungsgesetzgebung der Bundesländer.
Im vorliegenden Buch wird kommentarlos in die MBO eingestiegen. Es wäre hilfreich, wenn eine Einführung zur Geschichte, Sinn und Zweck der MBO vorangestellt würde.
Die grafischen Darstellungen sind sehr übersichtlich und erschließen sich dem Leser ohne weiteres. Dem Profi sind die verwendeten Abkürzungen sicher geläufig, dem nicht so gebildeten Leser wäre eine kurze Erklärung der Abkürzungen sicher hilfreich (OKD = Oberkante Decke, GOF = Geländeoberfläche, NE = Nutzeinheit, D = Dach etc.).
Die hervorragenden Darstellungen führen den interessierten Leser sicher durch die komplizierte und immer wichtiger werdende Materie. Insofern wird dieses Buch dem Planer und sonstigen Interessierten wärmstens ans Herz gelegt.
Berlin im Januar 2011