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Handbuch der Baugrunderkennung
Geräte und Verfahren

Heinrich-Otto Buja
Vieweg+Teubner / GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden

Mit diesem Handbuch schließt der Autor eine wesentliche Lücke in der Fachliteratur. Alle Bereiche der Baugrunderkennung sind in dem umfassenden Grundlagenwerk detailliert und praxisnah erläutert, wichtige Geräte und Werkzeuge ausführlich nach dem neuesten
Stand der Technik beschrieben. Der Autor geht dabei auch auf die hohen Risiken in der Grundbautechnik in Verbindung mit dem Thema Arbeitssicherheit ein. Das Buch ist ein Muss für alle Fachingenieure mit Schwerpunkt Spezialtiefbau und Grundbautechnik im Studium und in der Praxis! (Pressetext).


Inhalt:

A Baugrunderkennung
B Historische Entwicklung in der Bohrtechnik
C Grundzüge der Ingenieur-Geologie
D Bohrtechnik
E Geräte und Werkzeuge
F Baugrunderkundungsbohrungen
G Bohrergebnisse erkennen und dokumentieren
H Grundwassermessstellen
I Untersuchungen im Bohrloch
J Sondierungen
K Einsatz der EDV
L Wasser im Baugrund
M Baugrundverbesserungen
N Geothermie
O Vertrags- und Rechtsfragen im Spezialtiefbau
P Arbeitssicherheit
Q Qualitätssicherung nach DIN EN ISO 9000 ff.
Anhang
Stichwortverzeichnis


Beschreibung:

Ein Buch aus der der bewährten Reihe „Praxis“. Wie immer haptisch ansprechend. Schön im Blocksatz gesetzt und mit einem angenehmen Schriftbild versehen.
Viele Fotos kommen farbig daher, die meisten Schnittdarstellungen und Skizzen sind schwarz-weiß gehalten.
Eingangs des Buches wird der Leser in die Baugrunderkennung eingeführt; es folgen die historische Entwicklung der Bohrtechnik und die Grundzüge der Ingenieur-Geologie. In der Bohrtrechnik und den Geräten und Werkszeugen wird es für den Praktiker interessant.
Auch Vertrags- und Rechtsfragen, sowie Arbeitssicherheit und Qualitätssicherung werden eingehend erörtert. Im Anhang werden diverse Tabellen zu Gewindebohrrohre und sonstige Rohre gemacht. Interessant sind hier für den Hochbauer die Bodenklassifikationen nach DIN 18 169 und die zeichnerische Darstellung von Bodenarten.


Bewertung:

Dem Autor merkt man die jahrelange Erfahrung in dem erörterten Bereich an. Ich bin auf das Buch per Zufall aufmerksam geworden. Auf einer meiner Baustellen rückten eines Tages Rammen und Sonden an. In diesem Falle ist es gut, wenn man zumindest grundlegende Kenntnisse der Baugrunderkennung hat.
Die bildlichen Darstellungen sind zwangsläufig nicht aus einem Guss, da historische Darstellungen und Zeichnungen verwendet werden.
Für den normalen (Hochbau-) Ingenieur sind die Ausführungen zu tiefgreifend und detailliert.

Insofern verweist der Verlag richtig auf die Zielgruppe der Fachingenieure mit Schwerpunkt Spezialtiefbau und Grundbautechnik im Studium und in der Praxis!
Für diese ist das vorliegende Werk erschöpfend und sehr hilfreich.


Berlin im Januar 2010